Samstag, 21. Februar 2015

Nächster Versuch!

Nun versuche ich es am Mac und hoffe, dass Firefox hier nicht abstürzt, zumal ich ja nun das neueste Mac-Betriebsystem habe, wobei ich noch nicht ganz sicher bin, was ich davon halten soll. Aber ein paar Startschwierigkeiten gibt es ja meistens.

Die Zeit ist mehr als reif, hier wieder mal zu schreiben. Zu viel vom Privatleben will ich ja hier im Netz nicht unbedingt bekannt geben, aber durchaus einige Eckpunkte meines Lebens, vor allem, was sich in letzter Zeit verändert hat.

Eine große Veränderung bringt sicher unser Neuankömmling in der Familie mit sich. Er wurde Anfang Jänner geboren und trägt die Vornamen Elijah Simon Christian Joseph. Den ersten Vornamen verstehe ich als Hauptnamen, die weiteren als Zusätze. Elijah hat sich inzwischen sehr gut integriert und ist kaum noch wegzudenken. Vor allem seine älteren (Halb-)geschwister nahmen ihn gut auf. Der Kleine hat sich auch positiv auf die Atmosphäre zuhause ausgewirkt und trägt dazu bei, dass wir hier alle näher zusammenwachsen können. Immerhin verbinden wir uns alle in ihm. Elijah ist der einzige in unserem Haushalt, der mit allen anderen Haushaltsangehörigen verwandt ist und somit ein verbindendes Element darstellt.

Elijah1 (jpg, 215 KB)

Elijah2 (jpg, 203 KB)

Das erste Ehejahr liegt nun bald schon hinter uns. In ca. 6 Wochen wird es so weit sein, dass wir die Schwelle von einem Jahr überschreiten. Wir sind sehr dankbar für die Früchte, die unsere Ehe bisher gebracht hat und konnten im letzten Jahr sehr viel von Gottes reichem Segen erleben, was nicht heißt, dass diese Zeit ohne Schwierigkeiten war.

Ich habe nun vier Monate Karenzzeit angemdeldet, um einerseits mehr daheim sein zu können und andererseits mein Studium zu beenden. Hierzu werde ich noch mehr in der Rubrik "Gedanken" schreiben.

Zum Schluss möchte ich noch auf einen Fall hinweisen, der zeigt, wie sehr das Wort Gottes in der Öffentlichkeit im Namen von Liebe und Toleranz verworfen und sogar zum Ärgernis bzw. zur Gefahr erklärt wird. Denn von der Bibel wird sehr viel, was in bestimmten Religionen und Konfessionen geschieht als Irrlehre und Götzendienst bezeichnet, wofür ein evangelischer Prediger z.B. den Ausdruck "Dreck" verwendet hat, ohne aber die einzelnen Menschen als solchen titulieren.
Wir sind als Christen aufgefordert, anderen in Liebe zu begegnen, was wiederum heißt, dass wir gerade im Falle der Verfolgung den Auftrag haben, uns vor die Verfolgten zu stellen, seien es Andersgläubige verschiedenster Religionen und Kulturen. Das heißt aber nicht gleichzeitig, zu dem, was diese Menschen glauben und tun, Ja! und Amen! zu sagen.
Leider hat sich in unserer Gesellschaft eine falsche Definition von Liebe und Toleranz festgesetzt, die vermutlich - sofern das Pendel nicht rechtzeitig umschwenkt - unserer Kultur zum Verhängnis werden wird.

Da kein christlicher Prediger will, dass andere durch die Predigt verhetzt oder hasserfüllt werden und man sich heutzutage extrem schnell angegriffen oder beleidigt fühlt, waren die Kraftausdrücke in der Predigt wohl nicht sehr angemessen. Der Prediger hat sich dafür auch bereits entschuldigt.
Inhaltlich aber spricht diese Predigt nichts anderes, als das, was die Bibel sagt. Und entweder stehen wir dazu oder eben nicht. Nun würde man gerne Disziplinarverfahren bzw. Anzeige wegen Verhetzung, Hasspredigt usw. durchführen, weil man solche verbalen Äußerungen in einer Landeskirche bzw. überhaupt im Land nicht haben will.
Es wird Anstoß daran gefunden, dass ein Christ seinen Gott für den einzig wahren hält und die Götter anderer Religionen daher falsche Götter sind. Wenn ich aber das nicht glaube, ist mein Glaube auch nichts wert...
Nun wird jemand wie Olaf Latzel vom Staat und von der Kirche verfolgt für das, was er gesagt hat. Ich persönlich würde es sehr bezweifeln, dass gerade jemand wie Olaf Latzel eine Gefahr für irgendwelche Menschen darstellt, wenn er doch selbst sagt, wir sollten Andersgläubige vor Gefahr schützen.
Ich glaube kaum, dass es solche Leute sind, die Andersgläubigen gerne die Kehle durchschneiden oder sie vertreiben, foltern und vergewaltigen würden. Leider ist davon auszugehen, dass es hunderte von diesen im deutschsprachigen Raum gibt. Aber ein Prediger wie Olaf Latzel wird da wohl kaum dazugehören, würde dies doch seiner Botschaft, die so viel Ärgernis erregt, klar widersprechen. Wo liegt hier die Gefahr? Und wo liegt der Hass, wenn wir uns sogar für Andersgläubige einsetzen sollen, was auch große Nachteile bringen kann?

Was für jeden Christen klar sein sollte, hat Latzel dann nochmal in einem Interview (zit. n. Jesus.de) gesagt:

"Sollte es zu Ausschreitungen kommen, gegen Muslime, Juden, Buddhisten oder andere Menschen kommen [sic!], haben wir die Pflicht, uns davor zu stellen. Der christliche Glaube verbietet alle Gewalt."

Hier noch der Link dazu:
Klick

Ist es hierzulande eigentlich noch erlaubt, zu glauben und zu meinen, dass Jesus Christus der EINZIGE Weg zum Heil ist? Wenn ja, wie lange wird es noch erlaubt bleiben?

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